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    Jean-Paul-Portal

    Jean Paul (1763-1825)

    Jean Paul (eigentlich Johann Paul Friedrich Richter)  ist einer der großen Klassiker der deutschen Literatur.

    Der Zeitgenosse Goethes und Schillers verfaßte Romane (wie Hesperus, Siebenkäs und Titan), Erzählungen (wie das Schulmeisterlein Wutz) und theoretische Schriften (wie die Vorschule der Ästhetik). Jean Pauls Werk nimmt innerhalb der deutschen Literaturgeschichte eine Sonderstellung zwischen Klassizismus und Romantik ein.

    Jean Pauls Jugend war von Armut geprägt, und auch später führte der Autor ein ungleich bescheideneres Leben als der privilegierte Goethe. Bücher ersetzten ihm Lebensmöglichkeiten, die seine äußeren Umstände nicht zuließen. So errichtete er sich eine Welt aus und mit Schrift: im unermüdlichen Lesen der Texte anderer und im Schreiben eines eigenen, umfangreichen Gesamtwerkes.

    Es ist das Anliegen des Jean-Paul-Portals, dieses Gesamtwerk (auf der Basis der zu Jean Pauls Lebzeiten erschienenen Texte)  langfristig in digitaler Form zur Verfügung zu stellen.

    In dieser Partition finden Sie einen Link zu dem Katalog einer Ausstellung, die anläßlich von Jean Pauls 175. Todestag in der Universitätsbibliothek Würzburg gezeigt wurde. Sie widmete sich in Bild und Text Jean Pauls Leben und Werk.

    Das oben gezeigte Porträt des Autors entstand 1798 durch den Maler Heinrich Pfenniger im Auftrag des Halberstädter Domsekretärs, Autors und Literaturmäzens Johann Wilhelm Ludwig Gleim für dessen "Freundschaftstempel".  Es befindet sich noch heute im Museum Gleimhaus in Halberstadt.

    [Red.]

     

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    Institut für deutsche Philologie
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    97074 Würzburg

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