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    Kurzbeschreibung des Editionsprojektes "Hesperus"
    (Pilotband der neuen Werkausgabe)

    Jean Pauls Texte waren und sind in vieler Hinsicht Gegenstand literaturwissenschaftlicher Forschung. Doch eine historisch-kritisch gesicherte Textgrundlage seiner Werke gibt es bis heute nicht. An der Universität Würzburg wird seit 1999 mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft an einem Pilotband zu einer historisch-kritischen Edition der Werke Jean Pauls gearbeitet (Herausgeberin des Pilotbandes: Dr. Barbara Hunfeld, seit 2002 vollbeschäftigt, davor auf Basis einer halben Mitarbeiterstelle). Das Unternehmen geht auf die Beschlußfassung eines von Deutscher Forschungsgemeinschaft und Deutschem Literaturarchiv Marbach in den 90er Jahren einberufenen Expertengremiums zurück. Ediert wird Jean Pauls Erfolgsroman Hesperus auf der Grundlage aller drei Druckauflagen von 1795, 1798 und 1819, versehen mit Erläuterungen, die sich auf Materialien des Nachlasses stützen. Die Edition dokumentiert außerdem die bisher unveröffentlichten handschriftlichen Vorarbeiten des Autors. Die Methode der Hesperus-Edition, die sich als genetisch versteht, ergibt sich aus den Besonderheiten ihres Gegenstands.

    (Die obige Abbildung eines Manuskriptseitenauszugs aus Jean Pauls Roman-Vorarbeiten erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz.)

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