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    Jean-Paul-Portal

    Ziele des Editionsprojektes

    • Vollständige Transkription und elektronische Archivierung aller 21 Satire-Bände. (Abgeschlossen)

    • Erarbeitung der neuen Editionsprinzipien. (Abgeschlossen)

    • Historisch-kritische Edition der Satire-Bände 14 bis 21 (1789 bis 1803). Diese erscheint in zwei Textbänden und einem Kommentarband.

    • Die Satire-Bände 14 bis 21 wurden von den Herausgebern aus dem Gesamtkonvolut der Satiren und Ironien ausgewählt, weil sie in der für Jean Pauls weitere literarische Karriere entscheidenden Schwellenzeit zwischen Satire und Roman einsetzen und parallel zu den ersten Romanen des Autors entstehen. - Allein vier Satire-Bände schrieb Jean Paul in dem entscheidenden ,Wendejahr' 1790, in dem er gleichzeitig die Arbeiten an seinem frühesten Roman, der "Unsichtbaren Loge", begann. Dementsprechend steigt mit zunehmender Arbeit des Autors am Konvolut der Satiren und Ironien offensichtlich deren Bedeutung für die Romanproduktion Jean Pauls. Versieht der Autor beispielsweise in dem 69seitigen Band 7 (1786), in dem er insgesamt 201 Einträge vermerkte, nur drei Einträge mit Bearbeitungshinweisen, die diesen Eintrag als im veröffentlichten Werk ,verwendet' kennzeichen - in der Regel ist das eine senkrechte Durchstreichung -, so sind es in dem vom Umfang her vergleichbaren Band 15 (1790) 21 von [95] Einträgen (das bedeutet 22 Prozent gegenüber 1,5 Prozent in Band 7). Auch der Modus der Einträge verändert sich: Die Texte sind - im Gegensatz zu den früheren Satire-Bänden, in denen man noch in Jean Pauls "Schule" des Satirischen blickt, - versierter, literarisierter, erzählender und dadurch häufig auch umfangreicher.

    • Auch der editorische Schwerpunkt der neuen Bände der historisch-kritischen Jean Paul-Ausgabe, der auf die Textgenese abzielt (wie nicht zuletzt die Förderung der Erschließung von Jean Pauls Exzerptheften zeigt), rechtfertigt die Fokussierung der historisch-kritischen Ausgabe der Satire-Bände auf das spätere Material. Dessen Bedeutung für den Schreibprozeß der Romane, in die schätzungsweise rund ein Fünftel der Texte einging, aufzuzeigen, ist eine der zentralen Intentionen des Kommentars.

    • Publikation des ersten Textbandes im Frühjahr 2007.

    • Erarbeitung der Standards und Schwerpunkte des Kommentars. (Abgeschlossen)
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